IVB-Fahrplanwechsel bringt Freud und Leid!

Plach: Massive Verschlechterung an einem Drittel aller Werktage ist nicht
akzeptabel

 

Alles neu mach der Dezember!  „Jeden Dezember gibt es neue Fahrpläne im Öffentlichen Verkehr, und jedes Jahr gibt es neben einigen positiven immer wieder negative Überraschungen“, resümiert Gemeinderat Benjamin Plach anlässlich des Fahrplanwechsels am 12. Dezember über den Öffentlichen Nahverkehr in Innsbruck, der leider weitere Kürzungen beinhaltet.

„Nachdem schon im letzten Jahr der Samstagsfahrplan massiv zusammengestrichen wurde, folgt nun der nächste Schlag ins Gesicht für die Innsbrucker Bevölkerung: An schulfreien Werktagen werden die wichtigsten Straßenbahnlinien auf den an sich schon völlig unzureichenden Samstagsfahrplan umgestellt“, berichtet Plach. „Noch vor wenigen Jahren brachte alle 5 Minuten ein Bus der Linie O ab der Museumstraße die Bewohner:innen in das O-Dorf oder in die Höttinger Au, ab diesem Fahrplanwechsel hingegen fährt nur noch alle 15 Minuten eine Straßenbahn wenn gerade Schulferien sind.  Wir haben circa 400 Millionen Euro Steuergeld nicht dafür investiert, damit das ÖPNV-Angebot immer schlechter wird,“ erinnert Plach und weist darauf hin, dass das Angebot der Linie 5 über den Hauptbahnhof kein ausreichender Ersatz ist.

„Die SPÖ Innsbruck fordert deshalb nicht nur erneut die Rücknahme der Kürzung an Samstagen, sondern auch, dass die Linien 2 und 5 an jedem Werktag nach dem Werktagesfahrplan verkehren,“ führt Plach aus, „Bei einem 15 Minuten-Takt gehen Menschen nicht einfach zur Haltestelle und fahren mit der nächsten Bahn, sondern müssen sich mit Fahrplänen auseinandersetzen.  Zudem sind die schulfreien Tage für Menschen, die keine Schulpflichtigen Kinder haben, alles andere als offensichtlich.“

„Auch wenn die Beseitigung des „hinkenden“ Taktes der Linien 2 und 5 mit dem Fahrplanwechsel genauso eine längst überfällige Verbesserung ist, wie die Erfüllung der langjährigen Forderung der SPÖ nach einer besseren Erschließung der Peerhofsiedlung, so wirkt der neue Fahrplan unausgegoren und überhastet“, erläutert Plach, der sich eine bessere Einbindung der Bevölkerung in die Fahrplangestaltung wünscht.

 

 

Rückfragen: GR Benjamin Plach, 0650 9379811